Weiße Gehörnte Heidschnucken
von der Schnuckenschäferei Böving

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Heidschnucken - das Sinnbild der Lüneburger Heide mit seinen großen Wanderherden von Grauen Gehörnten Heidschnucken, die zur Heide gehören wie die Gemsen zu den Alpen. Aber es gibt nicht nur die grauen, es gibt auch die Weißen Gehörnten Heidschnucken und die Weißen Hornlosen Heidschnucken. Mit einem Bestand von aktuell ca. 1.500 eingetragenen Herdbuchtieren gibt es von den weißen gehörnten aber bei weitem nicht so viele wie von den grauen. So ist es uns eine Herausforderung geworden, diese wunderschöne Schafrasse zu züchten und zu erhalten. Und so betreiben wir die Erhaltungszucht der Weißen Gehörnten Heidschnucke. 

Eine weitere Herausforderung ist ab dem Jahr 2017 die Pflege des Naturschutzgebietes "Meppener Kuhweide", eine Wacholderheide, in welcher der Charakter des Hutewaldes aufrecht erhalten werden soll. Hierfür sind Ende April 2017 ein paar Walliser Schwarzhalsziegeziegen, die das Buschwerk besser verbeißen als unsere Schnucken, zur Herde gekommen. Seit Frühjahr 2019 sind ein paar Gallowayrinder dabei, die der ursprünglichen Nutzung ebenfalls wieder gerecht werden.

Bei uns im Emsland ist Abtorfung und Renaturierung ein großes Thema. So sind wir ab 2019 durch die Zusammenarbeit mit der Staatlichen Moorverwaltung an Wiedervernässungsflächen gekommen. Dies sind Flächen, die abgetorft und renaturiert wurden. Senken werden von Torfdammungen umfriedet und sollen im Idealfall seichte Torfseen bilden. Die wiedergekehrte Vegetation in diesen Naturschutzgebieten ist sehr vielseitig. Der Hauptbewuchs besteht aus Bentgräsern, Heide, Sauergras, Binsen und Birkenaufwuchs. Aber auch Wollgras, Zweizähne und Herkuleskeule und viele andere seltene Arten findet man.

Von der zoologischen Vielfalt ganz abgesehen. Bussarde, Habichte, Falken, Reiher, Schwäne, Kiebitze, Fasane, Elstern, Saatkrähen, Hase, Kaninchen, Fuchs und Dachs und natürlich Rehe können beobachtet werden. Auch Amphibien wie Frösche, Kröten, Salamander und auch Kreuzottern trifft man.

Unsere Schafe und Ziegen haben hier den hauptsächlichen Auftrag, die Verbuschung durch Birken-, Weiden- und Brombeeraufwuchs in Schach zu halten. Dies wurde vorher maschinell erledigt, wo aber die Beweidung die ökologischere und sanftere Variante ist.

Informationen über unsere Erhaltungszucht findet man auf dieser Hompepage und wer darüber hinaus noch Fragen hat, darf uns gerne kontaktieren.

Wer Interesse an der Vorgeschichte unserer Erhaltungszucht der Weißen Gehörnten Heidschnucke hat, kann sich gerne auch einmal durch unsere Seite "Hümmlinger Heidschnucken" lesen
, dieses wird eine Fortsetzung werden. Viel Vergnügen!